Herzlich willkommen im Kulturtreff

Liebe Besucher und Freunde des Kulturhausvereins, seit über 30 Jahren gilt der Slogan „Wohin am Freitagabend?“

Unser Hauptinteresse gilt der Förderung der Stadtteilkultur. Gegründet von engagierten Menschen, die den Kulturhausverein als lokale Bühne für Talente, Nachwuchskünstler und etablierten Künstlern aus dem lokalen Umfeld geschaffen haben.

Unsere Veranstaltungs-Besucher schätzen die heimelige Atmosphäre, die das kleine Auditorium mit ca. 50 Plätzen bietet. Die Nähe zum Publikum schätzen wiederum die Künstler. So dass sich alle rundum wohlfühlen. Eine Bewirtung mit hiesigen Weinen oder manch lukullischer Spezialität, passend zur Veranstaltung, rundet unser Wohlfühl-Angebot ab.

Hier den Flyer für das 2.Halbjahresprogramm 2017/II downloaden

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1. „Albert Dulk Preis“ wurde am Freitag, 02.12.2016 überreicht

1. Verleihung des „Albert Dulk Preis“ am Fr 2.12.2016 

An diesem Abend wurde zum ersten Mal der neue vom Bürgerverein Untertürkheim
und dem Kulturhausverein Untertürkheim ins Leben gerufene „Albert Dulk Preis“
verliehen.
Preisträger 2016 ist der Stuttgarter Künstler Pablo Wendel, den lokalen Sonderpreis erhält Ulrike Küstler.
Den Rahmen der Preisverleihung bildete ein attraktives Kulturprogramm mit Patrick Bebelaars.

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Zum ersten Mal haben der Kulturhausverein und der Bürgerverein Untertürkheim am 2. Dezember in den Räumen des Kulturtreffs Untertürkheim den Albert-Dulk-Preis im festlichem Rahmen verliehen.

Erster Preisträger ist der Stuttgarter Performancekünstler Pablo Wendel. Der Sonderpreis ging an die Untertürkheimerin und langjährige Stuttgarter Stadträtin Ulrike Küstler. Geehrt werden mit dem Preis Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Gesellschaftspolitik, Wissenschaft und Wirtschaft, die – wie der Namensgeber- mit Mut und Offenheit Grenzen überschreiten, die Freiräume schaffen und nutzen.

Namensgeber des Preises ist Albert Friedrich Benno Dulk, 1819 in Königsberg geboren, und gestorben 1884 in Stuttgart. In den letzten 13 Jahren seines Lebens machte Dulk Untertürkheim zu seiner Wahlheimat, wo er als schillernde Figur galt. Dulk war Literat und Revolutionär, Weltenbummler, Sozialist und Freidenker, Gründer eines der ersten deutschen Arbeitervereine; er lebte Monate lang als Eremit auf dem Sinai, durchschwamm als erster den Bodensee und war zeitweise mit drei Frauen gleichzeitig liiert. Als sein Leichnam zum Stuttgarter Güterbahnhof gebracht wurde, um ihn zur – in Württemberg verbotenen – Feuerbestattung nach Gotha zu überführen, folgten Tausende dem mit roten und schwarzrotgoldenen Schleifen bedeckten Sarg – eine Massendemonstration der seit sechs Jahren in Stuttgart verbotenen Sozialdemokratie.

Erster Träger des mit 3000 Euro dotierten Preises ist Pablo Wendel, auch er ein Grenzgänger zwischen Kunst und Gesellschaftspolitik. Unvergessen seine Aktion, bei der er sich 2006 in China als Terrakotta-Krieger in die Phalanx der Figuren schmuggelte und die chinesische Politik zu einer Reaktion auf die Frage zwang: Was geschieht, wenn man aus einem hochbewachten Museum nichts wegnimmt, sondern etwas hinzufügt? In ihrer Laudatio auf den Künstler stellte die Stuttgarter Kunsthistorikerin Andrea Welz diese und andere Aktionen Pablo Wendels vor: Das Bearbeiten eines Steinblocks, bis er komplett verschwunden ist; die Himmelfahrt eines Fischs und schließlich die von Pablo Wendel gegründete Gesellschaft, die Kunststrom ins öffentliche Stromnetz – die größte Skulptur überhaupt – einspeist.

Mit dem lokalen Sonderpreis werden Untertürkheimerinnen und Untertürkheimer geehrt, die mit ihrer Lebensgestaltung unkonventionelle, generationenübergreifende, interkulturelle Lebensformen abbilden. Die erste Preisträgerin Ulrike Küstler hat in ihrem Leben ganz im Sinn des Namensgebers Grenzen überschritten und für sich und andere Freiräume geschaffen und genutzt. In ihrer eindrucksvollen Rede schilderte sie eine Vita, die bestimmt war vom Kampf um Mädchen- und Frauenrechte, um Bildung für alle, um Gleichberechtigung, um die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und gegen Berufsverbote. Sie sprach über Gewerkschaftsarbeit, den Kampf um den Erhalt des Hotels Silber – einst Gestapo-Zentrale – und seine Ausgestaltung in einen Lern- und Gedenkort. Und sie sprach von ihrem langjährigen Einzelkämpferinnendasein als Stadträtin der Linken.

Die nächste Preisverleihung ist für 2019 geplant, zu Dulks 200. Geburtstag.
Mehr Info auf www.albert-dulk-preis.de (ann)

“Schief gewickelt” – jeden ersten Mittwoch 2017 im Kulturtreff

“schief gewickelt“ die kabarettistisch umrahmte Plaudershow
von & mit Sabine Schief

Jeden 1.Mittwoch im Monat- Beginn 20:00 Uhr – Abendkasse 19:00 Uhr -

Eintritt: 17.- € , Schüler & Studenten 8.- €

Wo: Im Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Str.38
eine Kooperation mit dem Kulturhausverein Untertürkheim

Was erwartet Sie?
Sabine Schief lädt Bühnenprofis ein und Leute „wie du und ich“!
Vom Kabarettkollegen über Zauberer, Musiker jeden Genres und Comedians, bekannte und unbekanntere. Sie zeigen Ausschnitte Ihres Programms, plaudern mit der Gastgeberin Schief über Stationen aus ihrem Leben und die Schiefgewickelten können Fragen an die Gäste stellen. Schief und die Bühnengäste geben stets auch etwas Gemeinsames zum Besten. Spontan, ungeprobt und unverkrampft. Schief hat ein Gespür für Menschen, die Interessantes tun, die Spannendes erlebt haben oder einfach Spezialisten sind in dem was sie tun. Locker, etwas handgestrickt und ganz nah am Geschehen sind die schiefgewickelten Besucher.
Es ist erwünscht, dass das schiefgewickelte Publikum ihr eigenes Vesper mitbringt.
Mit den Sekten und Weinen vom Weingut Warth liegen Sie nie schief. Und auf die schief gewickelten Flachswickel muss auch niemand verzichten

=> Sabine Schief -Homepage  www.sabine-schief.de <==

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr
im Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38 in Stuttgart-Untertürkheim
- eine Kooperation mit dem Kulturhausverein Untertürkheim -

Kartenreservierung erwünscht:
Sabine Schief Kabarett, Inhaber M. Munzinger; Büro: 0711 – 50462891 (AB)
oder info@sabine-schief.de

Einfach Wahnsinn!! – Sa 27.5. + So 28.5.2017 – Sängerhalle Untertürkheim

Einfach Wahnsinn!!
Oper – Operette – Musical – Chanson – Lied – Schlager – geistliche Musik
und freie Improvisation… im Wartezimmer der Psychiatrie

In der psychiatrischen Klinik „Stift Agathenruh“ steppt der Bär: Die Patienten sind vom Theaterfieber ergriffen, denn ein völlig durchgeknallter Theaterregisseur, der wegen eines Burnouts eingeliefert wurde, will sich hier verwirklichen und löst Dinge aus, die das hochneurotische Klinikpersonal in Bedängnis bringen und am Ende die Verhältnisse auf den Kopf stellen.

Ausführende:
Sängerinnen und Sänger des „Studio für Gesang Renate Brosch“
Karl-Friedrich Schäfer, Akkordeon / Klavier
Konzeption/Bühnenbild/Regie/Einstudierung: Renate Brosch
www.studio-fuer-gesang.de

Sa 27.5.2017 – 19 Uhr
So 28.5.2017 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Sängerhalle Untertürkheim, Lindenschulstr. 29

Ticket: 20,00 Euro – 12,00 Euro ermäßigt

Kinder bis 12 Jahre: freien Eintritt

Im Vorverkauf bei Buch Roth – jeweils 2 Euro Ermäßigung pro Karte.

>> Hier Plakat downloaden <<

KREATIVER WAHNSINN IN DER SÄNGERHALLE

KREATIVER WAHNSINN IN DER SÄNGERHALLE – 27.5.2017 + 28.5.2017 Sängerhalle Untertürkheim -

 

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Schäfer-Stunde – Freitag, 15.12.17 – 20 Uhr

Schäfer-Stunde  – Freitag, 15.12.17 – 20.00 Uhr
Literatur und Musik nach Lust und Laune – für Lebenskünstler und Müßiggänger aller Art

Karl-Friedrich Schäfer:
Rezitator – Pianist – Akkordeonist
Der Untertürkheimer Pianist Karl-
Friedrich Schäfer präsentiert wieder
einmal allerlei, was ihm literarisch
und musikalisch im vergangenen Jahr
begegnet ist: Fundstücke und Streiflichter,
Ohrwürmer und Raritäten,
nicht zu vergessen: eine Stunde Entspannung
im unvermeidlichen Weihnachtstrubel.

Freitag, 15.12.17 – 20 Uhr

Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38

Der „Runde Tisch“ in Untertürkheim – Freitag, 01.12.17 – 20 Uhr

Der „Runde Tisch“ in Untertürkheim – Freitag, 01.12.17 – 20 Uhr
diskutiert zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen, geht das eigentlich?“

Die technologischen Entwicklungen
der nächsten Jahrzehnte werden es mit
sich bringen, dass Arbeitsplätze rar
werden und somit das Bestreiten des
Lebensunterhalts mittels Erwerbsarbeit
für einen Großteil der Menschen unmöglich
wird. Das bedingungslose
Grundeinkommen könnte ein Ausweg
aus dieser sich anbahnenden Sackgasse
sein, aber lässt sich das überhaupt
realisieren? Am „Runden Tisch“
werden wir dieser Frage nachgehen.

Freitag, 01.12.17 – 20 Uhr

Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38

Projekt A – Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa – Freitag, 24.11.17 – 19.00 Uhr

Projekt A – Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa –  Freitag, 24.11.17 – 19.00 Uhr

Film von Marcel Seehuber und Moritz Springer

Der packende Film bricht mit dem gängigen
Klischee, dass Anarchisten Steinewerfer
und Chaoten sind. Er begibt
sich zu Menschen, die die Utopie eines
herrschaftsfreien Lebens Wirklichkeit
werden lassen. Die Filmemacher besuchen
den Athener Stadtteil Exàrchia,
wo Anwohner einen Parkplatz in einen
selbstverwalteten Park verwandelt haben.
Sie berichten über die größte Gewerkschaft
in Spanien und über eine
katalanische Kooperative. Sie begleiten
eine junge deutsche Aktivistin bei Anti-
Atom-Aktionen im Wendland und sie
besuchen das Kartoffelkombinat, eine
genossenschaftlich organisierte, solidarische
Landwirtschaft in München.
Allen Aktivisten ist gemeinsam, dass
sie für eine Welt kämpfen, in der niemand
über andere Menschen herrscht.
Ein Film, der Mut und Lust macht, die
Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

 Freitag, 24.11.17 - 19.00 Uhr!

Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38

Alles im Augenblick – Freitag, 17.11.17 20.00 Uhr

Alles im Augenblick – Freitag, 17.11.17 20.00 Uhr

Die Improshow mit dem Improvisationstheater
Stuttgart
Ins Theater geht man nur mit Zylinder,
Kneifer, Literaturlexikon und Streichhölzern
für die sinkenden Augenlider?
Weit gefehlt! Das Improvisationstheater
Stuttgart zeigt, wie Theater auch
sein kann: über den Abend hinweg
wird eine Vielzahl von Szenen auf die
Bühne gebracht. Jede entsteht aus dem
Stehgreif und überrascht Akteure und
Publikum gleichermaßen – Theater mit
Premieren- und Schlapplach-Garantie!
Skurrile Charaktere, unvorhergesehene
Wendungen und spontane Songs – genießen
Sie einen Abend, der die Situationskomik
und eine Fülle von Theaterpremieren
zelebriert … ganz ohne
Monokel und Lektürehilfe

Freitag, 17.11.17 20.00 Uhr

Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38

Heute Abend Georg Kreisler – Freitag, 10.11.17 20 Uhr

Heute Abend Georg Kreisler  – Freitag, 10.11.17 20 Uhr
Lieder – Texte – Biographisches – ungewöhnliche Kontexte – (Schubert – Schumann – Eisler)
Georg Kreisler – geboren 1922 in Wien,
1938 – 1955 Leben im amerikanischen
Exil – 1955 Rückkehr nach Wien, musikalische
Karriere als Pianist, Sänger, Kabarettist,
Bühnenautor, Dichter, Komponist, …
gestorben 2011 in Salzburg. Er ist zeitlos
anarchisch und immer wieder erschreckend
zeitgemäß.
Renate Brosch und Karl-Friedrich Schäfer
präsentieren u. a. Akkordeon-Arrangements,
Texte von Kreisler und wenig bekannte
biographische Details – nicht zu
vergessen eine ganz individuelle Bearbeitung
des Opern-Boogies!
Liedduo:
Renate Brosch, Sopran / Rezitation
Karl-Friedrich Schäfer, Klavier /
Akkordeon / Rezitation

Freitag, 10.11.17  – 20 Uhr
Kulturtreff, Strümpfelbacher Straße 38